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Importieren von Punktdaten

Mit dem Befehl s.in.ascii (das ,,s`` steht in diesem Fall für ,,sites``) werden ASCII-kodierte Datensätze als Punktdaten in GRASS importiert. Die ASCII-Datei könnte z.B. zeilenweise den Rechtswert, Hochwert und die Höhe (des Punktes) enthalten. Die Trennung der einzelnen Werte erfolgt mittels eines Feldtrenners, des Parameters fs= im Befehlsaufruf. Dieser fs (Field Seperator) kann alle möglichen Zeichen umfassen, Leerzeichen sind die hier Grundeinstellung. Soll ein Tabulator als fs benutzt werden wird so wird er mit fs=tab gesetzt. asciiAscii ist die Abkürzung für den ,,american standardcode for information interchange``. Gemeint ist eine Zeichensatztabelle in der Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen kodiert sind.
GRASS:~ > s.in.ascii input=/home/heiko/elsfleth-1.0/tiefen.txt
sites=tiefen fs=tab

Um genauere Angaben über die soeben importierten Daten zu erhalten, kann der Befehl s.info benutzt werden.

GRASS:/tmp/test > s.info tiefen

Aus dem folgendem Bildschirm können die Regionsparameter entnommen werden, um die importierte Datei in den GRASS - Monitoren vollständig darstellen zu können. Dies kann per Hand über g.region und die folgende interaktive Benutzerführung geschehen.

tiefen read.
----------------------------------------------------------

SITES FILENAME: tiefen
--------------

Header Information:
------------------

Number of DIMENSIONS:         2
--------------------
                 - - MIN - -     - - MAX - -
        dim  1  3464538.762000  3464746.718000  Easting
        dim  2  5901140.217000  5901596.918000  Northing

Type of CATEGORY information: CELL_TYPE
----------------------------
                 - - MIN - -     - - MAX - -
                           1             493

Number of DOUBLE attributes:  1
---------------------------
                 - - MIN - -     - - MAX - -
        dbl  1         -8.16            -2.6

Number of STRING attributes:  0
---------------------------

TOTAL SITES COUNTED: 493
----------------------------------------------------------

Eine einfachere Möglichkeit ist, GRASS die Parameter aus der importierten Datei direkt zu übergeben. Dies geschieht, indem man dem Befehl g.region diejenige Datei im Aufruf übergibt, aus der die Parameterinformationen insbesondere die Kartenrandkoordinaten extrahiert werden sollen. In diesem Fall also die sites - Datei ,,tiefen". Auch Vektor- oder Rasterdateien lassen sich so von g.region auswerten. Natürlich muß das ,,Kennwort sites in einem solchen Fall durch rast oder vect ersetzt werden.

GRASS:~ > g.region sites=tiefen


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Heiko Kehlenbrink 2002-04-18