next up previous contents index
Nächste Seite: Digitalisierung am Bildschirm Aufwärts: Lösung mit GRASS Vorherige Seite: Lösung mit GRASS   Inhalt   Index

Maskierung der Wasseroberfläche

Um die Volumenberechnung auf den Krater unterhalb der Wasseroberfläche zu beschränken, wird der übrige Teil der Rasterdatei durch eine Maske ausgeblendet. Zum Erstellen verwendet man den Befehl r.mapcalc und beschränkt die Anzeige auf Höhen kleiner oder gleich 1883m.

GRASS:~ > r.mapcalc maske="if((crater1 <= 1883),1,null())"'

EXECUTING maske = ...  100%
CREATING SUPPORT FILES FOR ergebnis
range: 1 1

\includegraphics[width=0.8\textwidth]{volumina-from-raster/volumen-mask-1.eps}

Abbildung 8.1: Maske aller Gebiete mit Höhen kleiner oder gleich 1883 m, (rot: aktives Gebiet, schwarz: Maske

Hierdurch wird eine neue Rasterdatei mit dem Rasterwert 1 für jede Rasterzelle der Datei crater1 angelegt, deren Wert kleiner oder gleich 1883 ist. Die so deutlich hervortretenden Umrisse des mit Wasser gefüllten Kraters müssen aber noch einmal per Hand maskiert werden, um alle anderen unter 1883 m liegenden Gebiete auszublenden. Dies geschieht, indem erst ein Vektorpolygon um den zu maskierenden Teil gelegt wird, und dieser in einem zweiten Schritt in eine Rasterdatei umgewandelt wird, die dann als Maske benutzt werden kann.


next up previous contents index
Nächste Seite: Digitalisierung am Bildschirm Aufwärts: Lösung mit GRASS Vorherige Seite: Lösung mit GRASS   Inhalt   Index
Heiko Kehlenbrink 2002-04-18